CBD bei Augenkrankheiten

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Mediziner und Forscher sind betreiben weiterhin laufend neue Forschung zu Cannabidiol, dem nicht berauschenden Cannbinoid aus der Cannabispflanze. Während wir immer mehr darüber lernen, wie das Endocannabinoid-System funktioniert, zeichnen sich weitere therapeutische Möglichkeiten ab. Darunter auch in Bezug auf Augenkrankheiten, bei denen THC teilweise seit vielen Jahren eingesetzt wird. Doch inwieweit ist CBD zur Behandlung von Augenkrankheiten geeignet? Der klassische Konsum von Cannabis reduziert bekanntermaßen die Verarbeitung visueller Eindrücke, was bei Glaukom und einigen anderen Beschwerden hilft. Dafür ist aber ein Rausch gegeben, den man vielleicht nicht unbedingt will und der die Verkehrsfähigkeit beeinträchtigt. Ist CBD hier eine mögliche Alternative?

CBD als Augenmedizin?

Rezeptoren für die Wirkstoffe von Cannabis sind an vielen Stellen des Körpers verteilt, so auch in unseren Augen. Sie werden CB1 und CB2 genannt, und wenn wir Cannabinoide einnehmen, werden diese Rezeptoren stimuliert. Das Auge ist diesbezüglich besonders involviert, was auch erklärt, dass Drogen aller Art durchaus auch visuelle Reize und Wahrnehmungen erzeugen können. Einige Augenkrankheiten sollen laut Anekdoten und Augenzeugen möglicherweise von nicht psychoaktivem Cannabidiol (alias CBD) profitieren. Doch ehe Betroffene nun loseilen und CBD Blüten kaufen wollen, werfen wir erst mal einen Blick auf die Krankheiten, bei denen CBD möglicherweise helfen kann – und wie sicher sich die Wissenschaft dessen ist. Denn leider wird in diesem Zusammenhang auch viel vager Unsinn behauptet.

Was ist der Stand der Wissenschaft?

CBD wird als Mittel gegen eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen angepriesen, aber der stärkste wissenschaftliche Beweis liegt bei der Behandlung einiger der grausamsten Epilepsiesyndrome im Kindesalter, wie dem Dravet-Syndrom und dem Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS), die typischerweise nicht auf Medikamente gegen Krampfanfälle ansprechen. In zahlreichen Studien war CBD in der Lage, die Anzahl der Anfälle zu reduzieren und in einigen Fällen ganz zu stoppen. Epidiolex, das CBD enthält, ist das erste aus Cannabis gewonnene Medikament, das offiziell für diese Erkrankungen zugelassen wurde.

Tierstudien und Selbstberichte sowie Forschung am Menschen deuten darauf hin, dass CBD auch helfen kann bei:

  • Angststörungen
  • Schlaflosigkeit
  • Chronische Schmerzen
  • Entzündlichen Prozessen (was auch im Rahmen von Augenkrankheiten zum tragen kommen könnte).

Es muss jedoch betont werden, dass all dies bislang eher vermutet wird. Noch gibt es keine Studien, die diese Heilwirkungen einwandfrei belegen konnten. Leider kommt das in der Werbesprache, in die sich CBD hüllt, selten rüber. Denn dort werden Vermutungen gerne als beinahe Gewissheiten verkauft („soll“ helfen bei, „natürliches Heilmittel“ etc.).

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